Google macht auf Facebook und Twitter mit Google Buzz
Google hat gestern Nacht ein neues Produkt mit dem Namen Google Buzz online gestellt, wie auf dem offiziellem Google Blog verkündet wird.
Bei Google Buzz handelt es sich um die Integration von mehreren Diensten um z.B. Nachrichten, Bilder, Videos oder Links den eigenen Freunden zu posten. Wer ein Facebook Account besitzt der wird stark an die Facebook Pinnwand erinnert.
Mit Freunden meint Google die Leute, die man in GMail in der Kontaktliste hat und mit denen man sich jetzt schon via GMail im Chat unterhalten kann. Google baut für diese Buzz-Seite einen Link mit dem Namen “Buzz” direkt unter der Inbox ein – sofern er jetzt noch nicht bei einem erscheint soll er in den nächsten vorhanden sein.
Wie Google sich das genau vorstellt zeigt es wie immer in einem Video:
Ein großer Vorteil gegenüber den anderen Anwendungen ist, dass neue Posts von Freunden in Echtzeit angezeigt werden. Man braucht nicht selbstständig zu pollen um zu schauen ob etwas neues vorhanden ist. Des Weiteren werden neue Kommentare auch per Email in die Inbox geleitet, so dass man auch via Email auf dem aktuellsten Stand bleibt. Meines Erachtens fehlt genau dieses Feature in Google Wave.
Auch für die mobile Zukunft hat Google direkt was vorgelegt und eine eigene erweiterte Unterstützung für Smartphones. Dabei bedient es sich der Lokalisierung und zeigt “Buzz around you”. Man kann auch eigene Posts mit dem aktuellen Ort taggen, so dass andere Leute die in der Nähe sind diese Infos sehen können:
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Auch hierfür gibt es natürlich ein eigenes Video:
Mehr dazu auch auf dem offiziellem Google Mobile Blog.
Google versucht so etwas von dem “Social-Community-Kuchen” abzubekommen. Aber da die Leute schon dadurch beschränkt werden, dass sie einen Google Mail Account besitzen und auch nutzen müssen wird dieses neue Feature wohl auch nur einen wirklich kleinen Teil abdecken und man wird weiter bei Facebook und Twitter bleiben, wie der Rest meiner Freunde auch.
[Update 10.02.]
Nun ist Google Buzz auch in meiner Inbox angekommen und ich kann fleißig “buzzen”.
Allerdings habe ich generell so meine Bedenken mit dem veröffentlichen von Daten an meine ganzen “Google Freunde”. Letztlich sind da auch Kontakte darunter die zwar einen Google Mail Account haben aber dennoch nicht wirklich eng mit mir befreundet sind.. es muss also noch genauer untersucht werden.
Als ersten Schritt habe ich erst einmal die automatischen Postings, die von Picasa oder dem Google Reader kommen, entfernt.



