Der beste Werbeplatz aller Zeiten für Google Chrome
Und nun notiere ich doch ein paar Zeilen darüber. Es ist erstaunlich welche Wellen Google’s neuer Browser “Chrome” schlägt. Man erhält von überall Nachrichten, E-Mails und sogar meine lokale Tageszeitung hat einen größeren Bericht heute morgen darüber. Es wird also Zeit auch kurz etwas darüber zu notieren ;).
Erst kann man durch ein Comic (Googlebook) erfahren was so besonders an den neuem Browser ist (unter anderem die parallelen Prozesse – pro Tab einer).
Anschließend geistern Schreenshots durch Google Blogoscoped herum und seit gestern Abend ist auf der Google Startseite direkt unter der Eingabebox ein Downloadlink “Laden Sie Chrome (Beta) herunter” zu sehen.
Ich glaube das ist der weltbeste Werbeplatz den man sich im Internet wünschen kann..
Übrigens erscheint dieser Download Link nicht im eigenen Google Chrome Browser – es ist sogar ein intelligenter Werbeplatz ;)
Wie wahrscheinlich 100000 andere Leute auch habe ich mir den Browser heruntergeladen und installiert. Interessant ist, dass er sämtliche Bookmarks, Passwörter und Chronik von dem installierten Firefox übernimmt und importiert. Der erste Eindruck ist positiv, denn die Webseiten laden im Vergleich zum Firefox erstaunlich schnell. Allerdings war ein solcher Vorteil auch schon im Internet Explorer 7 gegenüber dem Firefox zu sehen.
Auch sehr angenehm ist, dass die Adressleiste (Eingabebox der URL) auch als Sucheingabe fungiert. Das Autocomplete geht dabei auf die eigene Chronik und Bookmarks, wie auch im Firefox 3.
Die gängigsten Tastenkombinationen, wie man sie aus dem Firefox kennt, sind verfügbar und öffnet man ein neues Tab erscheinen die zuletzte besuchten bzw. die am häufigsten besuchten Webseiten mit Vorschaubild sowie, die zuletzt hinzugefügten Bookmarks in dem neu geöffnetem Tab.
Als weitere erwähnenswerte neue Funktion ist das “anonym surfen”. Anonym bedeutet hier, dass keinerlei Spuren auf dem eigenen System in Form von Coockies oder im Verlauf gespeichert werden bzw. sie werden sofort wieder entfernt. Anonym surfen kann man, wenn man einen Link in einem “Inkognito-Fenster” öffnet. Mehr dazu auch auf der offiziellen Google Chrome Hilfeseite.
Als Fazit kann man sagen, dass die erste Beta Version durchaus gelungen ist. Das die Tabs überhalb und nicht mehr unterhalb der Adressleiste positioniert sind, ist wohl Gewöhnungssache. Ich habe mich schon ein paar mal erschrocken, dass meine bereits geöffneten Tabs vermeintlich verschwunden sind..
Ansonsten darf man gespannt sein welche Rolle Google künftig im Browsermarkt einnehmen wird. Und das Image als “Datenkrake” oder “Google Übermacht” wird der Browser wohl nur noch mehr bestätigen.
Was noch fehlt ist eine Art Plugin oder Add-on Umgebung. Gerade hier liegt die absolute Stärke beim Firefox. Es besteht für jeden Anlass ein Firefox Add-on auf die man heute nicht mehr verzichten möchte. Schaft Google auch an dieser Stelle ein passendes und einfaches Pondon zu erstellen stehen die Chancen nicht schlecht eine brauchbare Alternative zu dem Internet Explorer, Firefox oder Safari zu sein.


