Twitter Clone ‘dukudu’ zu ersteigern
Eine interessante Tendenz ist zur Zeit auszumachen. Nach dem Boom der Neuerscheinungen vieler Web 2.0 Seiten, insbesondere von Twitter Clonen in Deutschland, kommen so langsam immer mehr Meldungen hoch, dass einzelne Seiten wieder schließen. Erst kürzlich hat man über das Aus von cyberport.24 gelesen und nun der Twitter Clone ‘dukudu‘.
Dukudu selbst ist mir zum ersten mal aufgefallen als der Business Plan bei Jens Kunath eingegangen und veröffentlicht wurde.
Ein wirklich interessantes Stück Papier. Jens Kunath hat sich übrigens nicht dazu entschlossen dort einzusteigen, wie man an der Meldung auf dem dukudu Blog vernehmen kann. Dort wird von den Machern beschrieben, dass sie die Kosten für den angebotenen SMS Service nicht decken könnten – es fehlt ihnen an einem Kapitalgeber. Somit ist aus diesem kreativen Business Plan nichts bei Jens Kunath rausgekommen.
Das nötige Kapital für Werbemaßnahmen haben wir natürlich … aber falls dukudu dann einschlägt wie eine Bombe würden wir auf Grund der DANN hohen Gesamt-SMS Kosten in Liquiditätsprobleme geraten.
Aber auch aus privaten Gründen werden sich die Gründer trennen, so dass der Verkauf bzw. das Abstoßen von dukudu auch so eine beschlossene Sache zu sein scheint.
Dukudu wird nun bei ebay versteigert. Erwerben kann man unter anderem die Domains dukudu.de und dukudu.com, die Scripte und Quellcode und die Wortmarke “dukudu”. Wer möchte kann auch gleich die dazugehörige Limited übernehmen. Der aktuelle Preis bei ebay steht bei 9000 Euro und man kann sehr gespannt sein was der Endpreis sein wird.
Also wer Interesse an einer schönen Web 2.0 Anwendung hat, die wahrscheinlich kein Geld einbringen aber gut Geld kosten wird der hat noch sechs Tage bis zum 27.06. Zeit um einen schönen Betrag loszuwerden. Schön sieht die Seite jedenfalls schon mal aus – sie würde sich also gut im persönlichen Portfolio der eigenen Seiten und Projekte machen ;).
*Update*
Dukudu ging letztendlich für 43.208 Euro raus, was doch ein ganz netter Betrag für die drei Gründer ist.
(via deutsche-startups.de)



