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Google Web Toolkit (GWT) Einführung

Erst kürzlich wurde das Google Web Toolkit (GWT) veröffentlicht mit dem es möglich ist Web Anwendungen komplett in Java zu schreiben. Das GWT generiert dann aus dem gem Java Code JavaScript Code. Einer der Vorteile von dieser Art der Entwicklung liegt an dem mitgeliefertem Browser mit dem es möglich ist die geschriebene Anwendung mit allen vorhandenen Java Debugging Möglichkeiten Schritt für Schritt zu debuggen.

Obwohl auf der offiziellen GWT Homepage eine “Getting Started” Seite sowie Beispiele mit Source Code vorhanden sind ist das GWT erst einmal gewöhnungsbedürftig. So ist es nur zu begrüßen, dass auf der ONJava Homepage eine ausführliche Einführung in das GWT gestern veröffentlicht wurde. In der Einführung wird eine Tabelle (Tabellen Klasse) implementiert, welche bei der selektierten Zeile die CSS Klasse ändert und die Daten für die Tabelle dynamisch mit Ajax geladen werden. Es wird auch kurz das History Objekt angesprochen mit dem es möglich ist mit dem Back Button des Browsers umzugehen.

GWT Table Example

Im gesamten ist das eine sehr schöne Einführung in das GWT und zeigt in einzelnen Schritten auf wie das grundsätzliche Vorgehen bei einer Entwicklung ist. Der Source Code für das Beispiel kann in den Resourcen runtergeladen werden (Direktlink). Um das Beispiel lokal bei sich zum laufen zu bringen kann zum einen Maven verwendet werden, wie das auch der Autor in seinem Tutorial beschreibt. Ich habe aktuell kein Maven installiert und darum doch gleich mal die Eclipse Unterstützung des GWT ausprobiert.

Um das Beispiel in Eclipse zum laufen zu bringen einfach folgende Schritte ausführen:

1. Verzeichnis für das Eclipse Projekt erstellen.

2. GWT installieren und applicationCreator.cmd sowie projectCreator.cmd im Pfad verfügbar machen, so dass von überall zugegriffen werden kann (oder es muss der komplette Pfad zum GWT beim Aufruf der Befehle angegeben werden).

3. Kommandozeile in dem erstellten Verzeichnis öffnen und mit GWT ein Eclipse Projekt für das Tabellen Beispiel erstellen:
#projectCreator -eclipse Table

4. In der gleichen Kommandozeile das GWT Anwendungsgerüst erstellen:
#applicationCreator -eclipse Table com.totsp.gwt.client.Table

5. Source Code runterladen und entpacken.

6. Aus dem entpackten Verzeichnis den Source Code (Unterhalb des Verzeichnisses sample/src/java/) in das Eclipse Projekt Source Verzeichnis (src) kopieren. Dabei die vorhandenen Dateien überschreiben.

7. Eclipse starten und das Projekt importieren. Bei dem Import Fenster bis zu dem erstellten Ordner für das Eclipse Projekt navigieren und “OK” drücken. Das Eclipse Projekt wird als solches erkannt und kann importiert werden.

GWT Table Eclipse Projekt

8. Sobald das Projekt importiert ist kann es wie eine normale Java Anwendung von Eclipse heraus gestartet werden (Menüpunkt “Run”->”Run…”->”Java Applikation – Table”). Genauso verhält es sich für das Debuggen – einfach aus Eclipse heraus im Debug Modus starten und beliebig Breakpoints setzen.

Das Beispiel ist eine einfache Möglichkeit GWT einaml aus Eclipse heraus zu starten oder auch zu debuggen ohne sich viel Gedanken über das Erstellen einer GWT Anwendung zu machen.
Jedenfalls ist das Tutorial für eine Einführung in das GWT sehr zu empfehlen!

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4 Kommentare zu 'Google Web Toolkit (GWT) Einführung' »»


Kommentare

  1. Max
    Kommentar by Max | 17.01.2007 at 14:17:25

    Ich glaub, ich probier das ma aus, sieht interesannt aus!

  2. Kommentar by Gerhard Söllradl | 17.09.2007 at 21:23:30

    Ich bin durch diesen Artikel auf GWT durch Zufall aufmerksam geworden und finde es super dass es das gibt. Das ist genau das was ich gesucht habe!


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  1. Pingback by webthreads.de » del.icio.us Thread #1 – GWT | 12.06.2006 at 13:12:46

    [...] GWT Einführung – Tabelle mit dynamischen Inhalt sowie Debugging in Eclipse [Link] [Artikel] [...]

  2. Pingback by Markus Hanses » Ajax mit dem Google Web Toolkit | 06.12.2006 at 23:09:41

    [...] Das Google Web Toolkit ist zwar noch im Beta Stadium, doch die Möglichkeiten welche dieses Toolkit bei der Entwicklung von Webapplikationen bietet sind beeindruckend. Das Toolkit ist auch für kommerzielle Zwecke frei verwendbar. Da sich Google jedoch genau diesen Punkt für die Zukunft noch offen hält, ist die Technologie nicht gerade Investitionssicher. Wer weiss schon, welche Kosten in zukunft auf einen zu kommen, wenn man sich auf diese Technologie festlegt. Man sollte jedoch wenigstens mal mit dem GWT experimentiert haben. Eine Einführung ist hier zu finden. [...]

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