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Google Spreadsheets getestet – Excel kann nun wirklich gelöscht werden

Heute haben ja schon viele über Google Spreadsheets berichtet und eigentlich wollte ich darüber nichts schreiben. Aber dann rasselte die Einladung in mein GMail Account und so habe ich Google Spreadsheets auch gleich mal ausprobiert.

Der erste Eindruck über alles ist, dass damit Google eine wirklich gute Anwendung gelungen ist. Es bestehen ja schon seit längerem andere Spreadsheets Anwendungen zu Verfügung wie zum Beispiel NumSum (ich berichtete vor einiger Zeit, dass Excel gelöscht werden kann, siehe hier) oder mit Hilfe von XUL ajaxXLS für Mozilla Browser. Um so mehr konnte man gespannt sein mit welchem Umfang Google loslegen wird.

Das erste Erscheingunsbild ist jedenfalls sehr vielversprechend wie auch der folgende Screenshot zeigt.

Google Spreadsheets

Neben den ganzen Formatierungsmöglichkeiten, wie die einzelnen Zellen in der Größe oder die Farben der Zellen ändern, bestehen schon eine ganze Menge an vorgefertigten Formeln.

Google Spreadsheets FormulasAlle erstellten Spreadsheets können,wie nicht anders von Google zu erwareten, mit anderen Leuten geteilt werden. Dabei können die Spreadsheets sogar gleichzeitig von mehreren Usern bearbeitet werden. Um ein Spreadsheet zu teilen lädt man die entsprechenden Leute einfach via eMail ein. Gleichzeitig kann man sich natürlich auch mit den anderen Usern unterhalten.

Ein weiteres Highlight ist das Speichern von erstellen Spreadsheets sowie das Exportieren als .xls, cvs oder HTML Datei. Auch lokale Excel Dateien lassen sich einfach hochladen und in Google Spreadsheets importieren. Bei einem ersten Versuch hat dies auch ohne weitere Probleme funktioniert. Allerdings war das Excel Sheet auch nicht wirklich komplex.

Das Fazit von dem ersten Eindruck ist sehr positiv. Im Gegensatz zu manch anderen Anwendungen ist diese erste Version doch schon mit einigen sehr nützlichen Funktionen versehen und hat eine beindruckende Usability. Vor allem der Import sowie Export von Excel Sheets macht diese Anwendung doch ein wenig mehr brauchbar und man könnte sich dadurch doch hinreißen lassen das Tool ab und an zu verwenden. Aber es sollte auch Erwähnt sein, dass aktuell noch einige wichtige Funktionen fehlen. So lassen sich keine Grafiken erstellen oder richtig komplexe Darstellungen bauen. Für eine erste, nicht öffentliche Version ist der erste Auftritt von Google Spreadsheets doch sehr gelungen.

So ist nun mit Google Spreadsheets ein weiterer Schritt in das große Projekt Web Office getan. Google bietet ja schon Google Calendar an und hat vor einiger Zeit Aufsehen erregt, als sie Writeley als Word Prozessor gekauft haben. Nun ist also Google Spreadsheets am Start und man kann gespannt sein wie sich das entwickelt. Bisher ist Google Spreadsheets noch nicht öffentlich sondern man kann sich registrieren und erhält dann eine Einladung nach dem Prinzip “First-come, first-serve”.

Also gleich registrieren und selbst mal ausprobieren – es lohnt sich.

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Ein Kommentar zu 'Google Spreadsheets getestet – Excel kann nun wirklich gelöscht werden' »»


Kommentare


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  1. Pingback by webthreads.de » EditGrid vs Google Spreadsheet | 16.06.2006 at 12:17:10

    [...] Erst vor kurzem habe ich Google Spreadsheet angetestet und darüber berichtet. Ich fand Google Spreadsheet in deren Vorabversion recht vielversprechend und habe entsprechend positiv darüber berichtet. Das aktuell noch weitere Spreadsheet Tools bestehen (z.B. NumSum oder ajaxXLS) habe ich auch kurz erwähnt. Bis dato war mir allerdings noch nicht EditGrid bekannt. EditGrid sieht auch sehr vielversprechend aus und bietet in der aktuellen Version schon wesentlich mehr an Funktionen und Unterstützung als Google Spreadsheet. Welche Unterschiede im Detail vorhanden sind wurde auch gleich ansehnlich in einem EditGrid Sheet dargestellt: [...]

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